Warum Handwerksbetriebe online unsichtbar bleiben – trotz guter Arbeit
Ihr Handwerksbetrieb läuft auf Anschlag. Die Auftragsbücher sind voll, die Tage lang. Empfehlungen kommen wie von selbst, neue Kunden auch. Doch was, wenn eines Tages nichts mehr nachkommt? Irgendwann ist das letzte Dach gedeckt. Das letzte Bad saniert. Der Bekannte des Bekannten versorgt. Ab diesem Punkt entscheidet nicht mehr Ihr Ruf auf der Baustelle, sondern Ihre Auffindbarkeit im Netz. Online nicht gefunden zu werden ist kein „Da-sollten-wir-mal-ran“-Zustand. Es ist ein Risiko. Und Risiken kosten im Handwerk am Ende immer Zeit, Geld und Handlungsspielraum: Anfragen ohne konkrete Beauftragungsabsicht, steigender Preisdruck, wachsende Abhängigkeit von wenigen Auftraggebern.
Sichtbarkeit entsteht nicht zufällig, sondern baut auf klaren Grundlagen auf – genau dort setzt gutes SEO an.
„Wer gut ist, wird schon gefunden“ …
Offline stimmt das. Online nicht. Google interessiert sich nicht dafür, wie sauber Sie Fliesen verlegen oder wie zuverlässig Ihr Team arbeitet. Im Netz zählt Tacheles: Wer sagt, WAS er anbietet und WO, wird gefunden.
Viele Betriebe schreiben zum Beispiel: „Bäder zum Wohlfühlen.“ Für Google ist das unbrauchbar. Verständlich wäre: Badsanierung in [Ort]. Oder es heißt: „regional tätig“. Das kann alles bedeuten – von der eigenen Stadt bis zum halben Bundesland. Klarer wäre: Einsatzgebiet 30 km um [Stadt].
Google zeigt nicht die besten Betriebe, sondern die, die am besten zur Suchanfrage passen.
Typische Gründe für Unsichtbarkeit bei Handwerksbetrieben
Unsichtbarkeit entsteht selten durch einen einzelnen groben Fehler. Meist sind es viele kleine Unklarheiten, die sich summieren.
Je klarer diese Punkte beantwortet sind, desto leichter lässt sich ein Betrieb einordnen. Fehlt diese Klarheit, rangiert selbst ein sehr guter Handwerksbetrieb unter „ferner liefen“.
Warum Aktionismus Sie online weiter nach hinten schiebt
Ihr Betrieb wird online kaum gefunden? Jetzt muss alles schnell schnell gehen. Hier wird etwas am Text geschraubt, dort eine Leistung ergänzt, an anderer Stelle ein Dienstleister beauftragt. Der häufigste Irrtum in dieser Phase: zu glauben, dass mehr Aktivität automatisch zu höherer Sichtbarkeit führt. Das Gegenteil ist oft der Fall. Für Google entsteht kein konsistentes Bild. Der Betrieb wird diffuser, schwerer einzuordnen – und rutscht somit weiter nach hinten.
Das braucht Google, um Ihre Website einzuordnen:
Unsichtbarkeit ist kein Qualitätsproblem
Wenn ein Handwerksbetrieb online kaum gefunden wird, liegt das meist daran, dass seine Arbeit im Netz nicht klar genug beschrieben ist. Suchmaschinen bewerten nicht, wie gut ein Betrieb ist. Sie bewerten, wie eindeutig er einzuordnen ist. Wer dauerhaft Neukunden gewinnen will, muss seine Qualität sauber übersetzen – in Leistungen, Regionen und Schwerpunkte – und diese Klarheit konsequent pflegen.